Beim Christopher Street Day in Ingolstadt haben am Samstag zahlreiche Menschen für queere Sichtbarkeit, gleiche Rechte und eine offene Gesellschaft demonstriert. Auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ingolstadt und die Grüne Jugend Ingolstadt waren zusammen vor Ort.
Mit einem gemeinsamen Infostand kamen die beiden Verbände mit den Besucher*innen ins Gespräch. Außerdem unterstützen sie den CSD mit einer Spende. Auf der Podiumsdiskussion waren sie mit dem Landtagsabgeordneten Florian Siekmann und der Sprecherin der Grünen Jugend Fabie Schuster vertreten.
»Der Landtagsabgeordnete Florian Siekmann betont, dass der Einsatz für queere Rechte auch auf Landesebene konkrete politische Konsequenzen braucht: “Über 50 CSDs finden 2026 in Bayern statt. Das zeigt: Queeres Leben ist fest in der Breite unseres Landes verankert, so auch in Ingolstadt. Der Aktionsplan QUEER hätte die Chance sein können, aus dieser gesellschaftlichen Realität endlich politische Verantwortung abzuleiten. Stattdessen bleibt bei der CSU-FW-Regierung vieles vage. Wenn junge queere Menschen gerade in Schulen Diskriminierung erleben und queer-feindliche Gewalt zunimmt, dann reichen schöne Worte und der Verweis bestehende Projekte, die hart von der Community erkämpft wurden, nicht aus.
Mein Anspruch ist klar: Der Aktionsplan darf kein Papiertiger bleiben. Bayern braucht verbindliche Maßnahmen, ausreichend Geld und klare Verantwortung – für mehr Schutz vor Hass und Gewalt, für queere Bildung in unseren Schulen und für ein flächendeckendes Beratungs- und Unterstützungsnetz. Die vielen CSDs in Bayern zeigen, dass die Community längst vorangeht. Wir werden keinen Schritt mehr zurückgehen. Jetzt muss die Staatsregierung endlich nachziehen.”«
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